[DFV] Sichere Adventszeit: neun Tipps der Feuerwehren

Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

 

1119785_48734240Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Quelle: DFV-Pressedienst
Foto: Alfi007

29. Gräfrather Weihnachtsmarkt

29. Gräfrather Weihnachtsmarkt 13.-15.12.2013

Die Freiwillige Feuerwehr Solingen-Gräfrath lädt alle Freunde der Feuerwehr herzlich ein, am kommenden Wochenende den Gräfrather Weihnachtsmakt auf dem historischen Gräfrather Marktplatz zu besuchen.

Die Feuerwehrleute werden die Besucher wie gewohnt mit leckerer Bratwurst und ebenso leckerem Glühwein versorgen.

Weihnachtsbaum auf dem Gräfrather Markt

Weihnachtsbaum 2013 (Tag)

Wie in jedem Jahr haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Solingen-Gräfrath pünktlich zum ersten Advent den Weihnachtsbaum auf dem Gräfrather Markt aufgestellt. Zusammen mit der durch Helfer der ARGE aufgebauten Weihnachtsbeleuchtung schmückt der stattliche Nadelbaum nun den historischen Gräfrather Ortskern und erzeugt ein vorweihnachtliches Ambiente für den am dritten Adventwochenende stattfindenden Gräfrather Weihnachtsmakt.

Wir danken nicht nur den Gräfrather Feuerwehrleuten sowie dem Rüstzug der Berufsfeuerwehr, der die LE6 wieder mit dem Feuerwehr-Kranwagen unterstütze, für ihren ehrenamtlichen Einsatz, sondern ebenso den Spendern, die Jahr für Jahr solch schöne Bäume zur Verfügung stellen.

Weihnachtsbaum 2013 (Nacht)

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neuer Freundeskreis-Vorstand

Liebe Freunde der Gräfrather Feuerwehr,

der Vorstand lud am 28. August die Mitglieder des Freundeskreises zu einer außerordentlichen Hauptversammlung ein. Anlass war, dass Jörg Zimmermann, der langjährige Vorsitzende, seinen Posten im Juli aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Daher hatte sich der Vorstand entschlossen, das Amt des Vorsitzenden zur Wahl zu stellen.

Auf der Versammlung bedankte sich der Vorstand bei Jörg für seine langjährige Arbeit und den Einsatz zum Wohl des Freundeskreises und damit der Feuerwehrkameraden. Jörg Zimmermann war es, der vor über 10 Jahren die Idee hatte, einen Förderverein für die Gräfrather Feuerwehr zu gründen. Seitdem hat er den Verein mit Energie und viel Enthusiasmus aufgebaut und etabliert, sodass er heute auf soliden Füßen steht.

Im Anschluss wählte die Versammlung den Vorstand:

  • Cornelia Brinkmann (Vorsitzende)
  • Udo Vogtländer (stv. Vorsitzender)
  • Angelika Rehmhaus  (Beisitzerin/Schriftführerin)
  • Marc Denecke – Beisitzer.

Weiterhin dem Vorstand gehören an:

  • Sonja Wildschütz (Kassiererin)
  • Sven Johann (Beisitzer/Öffentlichkeitsarbeit)

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Der neu formierte Vorstand wird in enger Abstimmung mit dem Löscheinheitsführer Ralf Ewert die Arbeit im Sinne der Feuerwehrkameraden fortführen. Über die Arbeitsschwerpunkte werden wir in Folge berichten.

Cornelia Brinkmann (Vorsitzende)

KFZ-Rettungskarte

Moderne Fahrzeuge stellen bei einem Unfall die Rettungskräfte vor zahlreiche neue Herausforderungen.

Durch hochfeste, z.T. gehärtete Bleche, versteifte Sicherheitszellen, elektrisch einstellbare Sitze, zahlreiche Airbags, mehrere Batterien  usw. greifen die gewohnten Herangehensweisen der Feuerwehr im Falle eines Verkehrsunfalls nur noch eingeschränkt. Ohne detaillierte Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp wird eine zügige und patientenschonende Rettung immer schwieriger.

Aus diesem Grund hat der ADAC das Projekt „Rettungskarte“ ins Leben gerufen: Für immer mehr Fahrzeugtypen sind Dokumente mit einer einheitlichen Darstellung der für die Retter relevanten Informationen zum Download verfügbar.

Laden Sie sich die passende Rettungskarte für Ihr Fahrzeug hier herunter. Die Rettungskarte sollte, wie auf den ADAC-Seiten beschrieben, hinter der Sonnenblende deponiert werden, so dass sie bei einem Unfall von der Feuerwehr schnell gefunden werden kann.

„Rauchmelder sind Lebensretter und gehören in jede Wohnung“

Pressemitteilung vom 12.07.2012:

Letzter Rauchmeldertag vor Einführung der Gesetzespflicht

Bauminister Groschek und Innenminister Jäger wollen gesetzliche Rauchmelderpflicht noch in diesem Jahr einführen

Zum bundesweiten Rauchmeldertag am Freitag (13. Juli 2012) haben Bauminister Michael Groschek und Innenminister Ralf Jäger erklärt, die gesetzliche Rauchmelderpflicht noch in diesem Jahr in NRW einzuführen. „Trotz langjähriger Aufklärungskampagnen gibt es einfach zu wenig Rauchwarnmelder in Nordrhein-Westfalen. Nach Schätzungen sind in zwei von drei Haushalten immer noch keine Rauchmelder installiert. Diese Zahl werden wir mit dem neuen Gesetz deutlich erhöhen“, ist sich Groschek sicher.

Innenminister Jäger ergänzt: „Alleine in der ersten Hälfte des Jahres 2012 sind bereits 40 Menschen bei Wohnungsbränden in NRW ums Leben gekommen. Viele Menschen unterschätzen die gefährlichen Rauchgase. Schon nach wenigen Sekunden besteht Lebensgefahr durch eine Rauchvergiftung. Von den Feuerwehren weiß ich zunehmend von Einsätzen, bei denen das Piepen der Rauchwarnmelder von Nachbarn oder Wohnungsbesitzern rechtzeitig wahrgenommen wurde. Dann konnte das Schlimmste verhütet werden und es mussten nur Entstehungsbrände gelöscht werden.“

Über die Gesetzesnovelle herrscht bei den beteiligten Verbänden große Einigkeit. „Die bevorstehende Einführung der Rauchwarnmelderpflicht in NRW erfüllt eine langjährige Forderung der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Daher freuen wir uns, dass die Pflicht noch in diesem Jahr eingeführt werden soll“, erklärte der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW, Jan Heinisch. „Der Slogan ‚Rauchmelder retten Leben!’ ist viel mehr als ein Werbespruch – er stimmt nämlich. Wir wissen das aus unserer täglichen Einsatzpraxis.“

Auch die Wohnungswirtschaft ist mit der geplanten Änderung der Landesbauordnung zufrieden. Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen: „Die Wohnungsunternehmen haben zwar schon freiwillig viel erreicht, die Hälfte unserer Bestände ist bereits mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Trotzdem ist die vorgesehene gesetzliche Regelung in ihrer jetzigen Form sinnvoll, weil sie sehr ausgewogen ist. Die Pflicht wird dabei helfen, Leben zu retten.“

Mit der Gesetzesänderung werden Rauchwarnmelder in Neubauten noch in diesem Jahr verpflichtend sein, für Wohnungen im Bestand wird es entsprechende Übergangsfristen geben. Mieter und selbstnutzende Eigentümer sollen für die Installation und Wartung verantwortlich sein.

Das Gesetz soll in diesem Herbst in den Landtag eingebracht werden. Bauminister Groschek und Innenminister Jäger raten den Bürgern anlässlich des morgigen Rauchmeldertages nicht länger zu warten: „Jeder kann für wenig Geld zur eigenen Sicherheit und der seiner Familie und Nachbarn beitragen. Installieren Sie deshalb Rauchmelder in Ihren Schlafräumen, Kinderzimmern und im Flur. Je eher, desto besser.“

Maik Grimmeck (maik.grimmeck@mwebwv.nrw.de, 0211 – 3843-1019)

Rauchmelder in Wohnungen sollen in NRW zur Pflicht werden

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und das Ministerium für Inneres und Kommunales teilen mit:

Diese Landesregierung will den Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen zur Verpflichtung machen. Das teilte Bauminister Harry K. Voigtsberger am Donnerstag mit. Bei der anstehenden Novellierung der Landesbauordnung solle auch eine Verpflichtung zum Einbau von Rauchmeldern eingefügt werden. Dabei sollen Mieter oder selbstnutzende Eigentümer für die Installation und Wartung verantwortlich sein. Geplant ist, die Novelle im Herbst vorzulegen.

„Rauchwarnmelder gehören in jede Wohnung. Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen verfügen aber immer noch viele Wohnungen nicht über diese potenziellen Lebensretter. Das wollen wir mit einer Verpflichtung ändern“, sagte der Minister.

Zehn Bundesländer haben entsprechende Regelungen bereits in ihre Landesbauordnungen aufgenommen. Über das Pro und Contra einer Rauchmelderpflicht und Möglichkeiten ihrer Ausgestaltung haben Bau- und Innenministerium intensive Gespräche mit Sachverständigen geführt.

„Eine gesetzliche Regelung wird niemanden überfordern. Wer sein Haus oder seine Wohnung schon mit funktionsfähigen Rauchmeldern ausge­stattet hat, soll diese selbstverständlich weiter nutzen können. Und natürlich wird es Übergangsfristen geben. Wir wollen nicht mehr Bürokratie, sondern mehr Sicherheit“, betonte Voigtsberger.
Innenminister Ralf Jäger ergänzte: „Der aktuelle Fall in Aachen hat gezeigt, dass es bei einem Wohnungsbrand auf jede Sekunde ankommt. Wenn die Bewohner rechtzeitig gewarnt werden, können sie sich und andere retten. Zu der gesetzlichen Regelung muss daher auch die Überzeugung kommen, welchen unschätzbaren Nutzen Rauchmelder bringen. Ich begrüße es, dass der Landesverband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen dabei seine Unterstützung angeboten hat.“

Rauchmelder können Leben retten. Deshalb gehören sie in jede Wohnung, und zwar mindestens in Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure. Mit ihrem durchdringenden Alarm weisen sie frühzeitig auf Brände hin – rechtzeitig genug, damit die Bewohner sich vor den Gefahren der tödlichen Rauchgase in Sicherheit bringen können.

www.nrw.de/landesregierung/rauchmelder-in-wohnungen-sollen-in-nrw-zur-pflicht-werden-12361

Angeschafft um den Helfern zu helfen

Der Freundeskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sachliche Ausstattung der Gräfrather Löscheinheit gerade im Bereich der Sicherheitsausrüstung zu ergänzen, um trotz angespannter Lager des kommunalen Haushalt das Schutzniveau für die Bevölkerung, aber auch für die ehrenamtlichen Helfer selbst, zu erhöhen.

In einigen Beispielen möchten wir Ihnen aufzeigen, welche Anschaffungen wir, finanziert durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, tätigen konnten.

Automatischer Externer Defibrillator (AED)

Ein AED ist ein Defibrillator, der auch durch medizinische Laien eingesetzt werden kann. Eine Defibrillation ist die einzige Möglichkeit, ein sog. Kammerflimmern zu bekämpfen, einer lebensgefährlichen Erkrankung des Herzen. Eine in den AED eingebaute Elektronik unterstützt den Ersthelfer mit akustischen Handlungsanweisungen und gibt erst nach erfolgter Analyse der Messwerte einen möglichen Elektroschock frei. Das Gerät die Überwachung und Durchführung der lebensrettenden Sofortmaßnahmen, bis der Patient an den Rettungsdienst übergeben werden kann.

Trotz der einfachen Bedienung wurden die Gräfrather Feuerwehrleute im Rahmen ihrer regelmäßigen erweiterten Erste-Hilfe Ausbildung intensiv durch einen Lehrrettungsassistenten der Berufsfeuerwehr Solingen in die Thematik eingewiesen und mit dem Gerät vertraut gemacht, welches auf dem Löschgruppenfahrzeug der LE6 verlastet ist.

Sicherheitsschuhwerk

Die Feuerwehr Solingen stellt ihren ehrenamtlichen Angehörigen eine umfangreiche persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung, die in weiten Teilen identisch ist zur Ausstattung der Berufsfeuerwehr. Dazu gehören bei der Freiwilligen Feuerwehr leider bis dato kein Sicherheitsschuhwerk für den Ausbildungs- und Arbeitsdienst. Es wird erwartet, dass die ehrenamtlichen Angehörigen ganzjährig ihre schweren Einsatzstiefel zu diesen Anlässen tragen. Nicht zuletzt aus Gründen der sog. Schwarz/Weiß-Trennung (zur Vermeidung von Kontaminationsverschleppung, z.B. von Dioxinen nach einem Brandeinsatz) ist dies aus Sicht des Freundeskreises kein vertretbarer Zustand. Aus diesem Grund wurden alle aktiven Angehörigen der Gräfrather Löscheinheit vom Freundeskreis ergänzend mit Sicherheitsschuhwerk für den Hallen- und Übungsdienst sowie den Weißbereich ausgestattet.

Sicherheitshandschuhe

Zur persönlichen Schutzausrüstung der Feuerwehr Solingen gehören neben den flamm- und Hitzebeständigen Spezialhandschuhen für den Brandeinsatz für das restliche Einsatzspektrum einfache Lederhandschuhe. Diese entsprechen zwar (noch) den einschlägigen Anforderungen der Unfallverhütungsvorschriften, sind allerdings technisch veraltet. Der Freundeskreis hat aus diesem Grund die Beschaffung spezieller Sicherheitshandschuhe auch für den Bereich der technischen Hilfeleistung übernommen. Diese TH-Handschuhe übertreffen nicht nur die Schutzfunktion der bisher verwendeten Lederhandschuhe bei weitem, sie bieten auch einen deutlich höheren Tragekomfort. Während die Lederhandschuhe einem Verschleiß unterliegen und durchschnittlich einmal jährlich ersetzt werden mussten, gab es bei den TH-Handschuhen in den vergangenen zwei Jahren keine abnutzungsbedingten Ausfälle.